Hände voller Blut schon vor Veröffentlichung ausverkauft

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Wie uns Anolis Entertainment heute mitteilte, sind bereits nach dem Start des Vorverkaufs vor 10 Tagen beide Mediabook-Varianten des kommenden Titels „Hände voller Blut(„Hands of the Ripper) ausverkauft.

Haende-voller-blut MB-BEin erstaunlicher Erfolg für das deutsche Label, die mit der Veröffentlichung der Klassiker aus den britischen Hammer Studios erst Ende letzten Jahres gestartet sind.

Denn eigentlich ist der offizielle Veröffentlichungstermin von „Hände voller Blut“ für den 31.10. 2014 vorgesehen. Alle Fans, die bei den ausverkauften Mediabooks nun leer ausgehen, können sich immerhin noch die Softbox sichern, deren Blu-ray Inhalt mit dem der Mediabooks identisch ist.Bei der Softbox fehlt jedoch das 24-seitige Booklet von Dr. Rolf Giesen und Uwe Sommerlad, das exklusiv den Mediabooks vorbehalten war.

Zum Bonus-Material der Blu-ray gehören:
Audiokommentar mit Dr. Rolf Giesen / Audiokommentar mit Hauptdarstellerin Angharad Rees, Stephen Jones und Kim Newman / Dokumentation: „The Devils Bloody Playground“ / ABC TV Replacement / Exklusives Interview mit Peter Sasdy (geführt von Marcus Hearn) / GB und US Trailer / 3 US TV Spots / Deutscher Werberatschlag / Presseheft / Rank PR Sheet / Bildergalerie.

Hammer Film: Die blutigen Hände des Rippers

Haende-voller-blut SoftboxWer aufgrund des Originaltitels glaubt, der fünfte Titel der Hammer-Reihe von Anolis Entertainment behandelt wieder mal die altbekannte Geschichte von Jack the Ripper irrt. Der „wahre“ Dirnenmörder von London hat nur einen kurzen Auftritt am Anfang des Films, wo er – so scheint es zumindest – das Zepter an seine Tochter weiterreicht. Mordgelüste als vererbbare Anlage? So ein Drehbuchelement gab es bis dato noch nicht in einem Film.

Dem entsprechend begeht der Ripper selbst auch nicht die Morde begeht, wenngleich sie doch seinem bisherigen Muster äußerst ähnlich sind. Zudem fallen die Mordszenen für einen Hammer Film ungewöhnlich blutig und relativ detailliert aus. So verwundert es auch nicht, dass „Hände voller Blut“ in den 70er Jahren eine 18er-Freigabe erhalten hat. Aber selbst bei der diesjährigen Neuprüfung vergab die FSK für die erstmalige Blu-ray Veröffentlichung dieses Films immerhin noch eine Freigabe ab 16 Jahren!

Inhalt:

In Peter Sasdys Film, der besten Arbeit des Regisseurs, kehrt Jack the Ripper – wie Dr. Mabuse – posthum zurück, jenes Phantom, das seit den Gewaltverbrechen an Prostituierten in den Elendsvierteln von London durch die Gazetten geistert. Ist seine Tochter Anna, die als Dreijährige mit ansehen musste, wie er ihre Mutter erstach, vom Fluch des unheimlichen Serienmörders besessen?

Haende-voller-blut MB-AMit diesem letzten Mord und einem Kuss, der seitdem wie eine unheilvolle Hypothek auf ihr lastet, hatte sich der barbarische Killer nach der Tat für immer von ihr verabschiedet – um seitdem durch ihre Alpträume zu geistern. Es hat den Anschein, als lebe der Geist des Vaters in seiner Tochter fort.

Ein Arzt nimmt die junge Frau bei sich auf und will als erklärter Freudianer die neue Mordserie mit den Mitteln der Psychoanalyse lösen.

Peter Sasdy, der dem Gothic Horror der Hammer Filmgesellschaft mit „Wie schmeckt das Blut von Dracula?“ und „Comtesse des Grauens“ (voraussichtlich im Dezember bei Anolis Entertainment erhältlich) neue Impulse gegeben hatte, inszenierte den überdurchschnittlichen Thriller in bestem Hitchcock-Stil, in ansprechendem Dekor und mit effektvollen, überraschenden Schocksequenzen.

Weitere Informationen zu „Hände voller Blut“ und weitere Filmen von Anolis Entertainment unter: www.anolis-film.de