Bildstörung bringt 2017 „The Eyes of my Mother“ ins Kino!

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Bildstörung, das deutsche Label aus Köln und bekannt für Veröffentlichungen von großartigen Filmen und vergessenen Klassikers abseits des Mainstreams, kündigte jetzt den ersten Kinostart für das neue Jahr 2017 an:

The eyes of my mother filmplakatAb dem 2. Februar wird Bildstörung den auf dem Sundance Festival gefeierten Debütfilm von Jungregisseur Nicolas Pesce auf die deutschen Kinoleinwände bringen. Der von Borderline Films (SIMON KILLER, JAMES WHITE) koproduzierte Debütfilm, wurde nicht nur von Indiewire als eine der größten Entdeckungen des Jahres gefeiert, sondern begeisterte hierzulande auch schon das Publikum auf dem Filmfest München sowie dem Fantasy Filmfest.

Die ebenso „wunderschöne wie morbide“ amerikanische Schauergeschichte in Schwarz-Weiß sorgte schon für Staunen und Entsetzen und mit dem Kinostart möchte Bildstörung jeden einladen, sich auch persönlich ein Bild von dieser „spannenden und kontroversen“ Neuentdeckung des amerikanischen Independent-Kino zu machen. Und das zu Recht, möchten wir an dieser Stelle anmerken!

Über „The Eyes of my Mother“ von Nicolas Pesce

Zum Inhalt:

Die kleine Francisca lebt mit ihrer Mutter und ihrem Vater auf einer Farm mitten im Nirgendwo, als eines nachmittags – der Vater ist gerade unterwegs – plötzlich ein Fremder vor dem Haus steht. Was an diesem Nachmittag passiert ist unfassbar grausam. Doch damit fängt alles erst an … und noch eindringlicher offenbart wohl der gelungene Trailer, was den Zuschauer in „The Eyes of my Mother“ erwartet:

Die intensiven, in klarem Schwarz-Weiß gedrehten Bildkompositionen von „The Eyes of my Mother“ offenbaren spürbar die Isolation der Hauptfigur und gewähren dem Zuschauer die Einsicht in die verstörte Weltsicht der Hauptfigur.
Auch wenn der Film dem Genre des Horrorfilm zugewandt ist, handelt es sich bei dem mehrfach ausgezeichneten Debütfilm von Autor/Regisseur Nicolas Pesce vielmehr um ein Drama, dass so gelungen einzigartig ist, dass es sich eigentlich jeglicher Kategorisierung entzieht. Und wer als Zuschauer dem „elliptischen Einblick“ in Franziskas Welt und der Fantasie auf dem Weg an einen seltsamen, geheimen Ort folgt, wird anschließend wissen, warum!

The eyes of my mother Regisseur nicolas pesceLaut Bildstörung, hat Jungregisseur Nicolas Pesce mit seinem Film eine amerikanische Schauergeschichte abgeliefert, deren düstere Schwarz-Weiß-Bilder vor morbider Schönheit fast überlaufen.
Zusammen mit seinem großartigen Kameramannn Zach Kuperstein, einem kongenialen Sounddesign und seinen beeindruckenden Darstellern (allen voran Kika Magalhaes als erwachsene und Olivia Bond als junge Francisca) hat er ein dunkles Filmjuwel geschaffen, das die alptraumhaften Bilder von Laughtons „Die Nacht des Jägers“ mit der morbiden Poesie eines Edgar Allan Poe vereint. Aber Vorsicht: diese Schönheit beißt!

„The Eyes of my Mother“ läuft ab dem 2. Februar 2017 in deutschen Kinos und erhielt im letzten Jahr beim Nashville Film Festival, AFI Fest und beim Indiewire Critics‘ Poll 3 Nominierungen in unterschiedlichen Kategorien.
Beim Fantastic Cinema Festival erhielt der Film gleich vier Grand Jury Awards, unter anderem als bester Film und für die beste Regie.

Kein Wunder also, dass bis dato auch zahlreiche Magazine voller Lobeshymnen auf den Film sind, wie allein diese kleine Auswahl belegt:

„Ein wunderschönes Porträt endlosen Schreckens. Birth.Movies.Death

„Verstörend“. NEW YORK TIMES Critics’ Pick

„Der beunruhigendste und kränkste Arthouse-Horrorfilm seit Jahren. Genial. Nicolas Pesces atemberaubender und völlig kranker Debütfilm erweist sich als ein Höhepunkt modernen Arthouse-Horrors.“ Rolling Stone

The eyes of my mother szenenfoto 1„Ein Horrorfilm, der keine Gefangenen macht. Dieser Film ist so unverhohlen und abgrundtief böse, dass er extrem beeindruckt und extrem unsympathisch ist. Menschlich betrachtet hasse ich ihn mit jeder Faser meines Seins. Hoffentlich werde ich die Erinnerung an den Film und daran, wie ich mich beim Zuschauen gefühlt habe, vergessen. In gewisser Weise ist dies ein Beleg dafür, wie kraftvoll er ist, und in anderer Hinsicht auch eine Empfehlung an jene, die auf der Suche nach einem ganz und gar unangenehmen Kinoerlebnis sind. Lasst euch meine Worte aber eine Warnung sein: Pesce hat uns einen bösen Traum geschenkt. Ich wollte die ganze Zeit aufwachen.“ The Film Stage

„Die Bilder betören das Auge selbst dann noch, wenn der Regisseur das Skalpell davor schwingt. Einer der herausragenden Filme der Sundance-Next-Sektion. Der Stoff für wunderschöne Alpträume.“ Variety

„Eine düstere, minimalistische American-Gothic-Serienkillerin-Ballade in gediegenem Schwarzweiß und hypnotisch langen Einstellungen.“ Taz

The eyes of my mother szenenfoto 2„Als hätten Michelangelo Antonioni und Shirley Jackson zusammen einen Torture Porn Film gedreht. Ein kranker, schwelender Alptraum von einem Film.“ New York Magazine

„Einer der atemberaubendsten Horrofilme 2016.“ VICE

„Ein zärtlicher Alptraum. Ein filmisches Monster aus Melancholie, Mitleid und Massaker.“ Filmfest München
 
„Bizarres Splatter-Melodram… Zärtlich grausam.“ Süddeutsche Zeitung

„Einer der besten Horrorfilme des 21. Jahrhunderts.“ Horrorfreaknews

Weitere Informationen bei Bildstörung und unter: www.eyesofmymother.de