Saints & Sinners

Erstellt am 19. September 2009 Geschrieben von Tom
Kurz vor dem gelungenen Paid in Black Vol.2 – A Tribute to Johnny Cash-Sampler ist bei Wolverine Records auch ein neuer Labelsampler erschienen. Unter dem Namen Saints & Sinners heizen nicht weniger als 21 Bands zum Maxi-CD Preis ein!

Saints & Sinners CD Cover Titel: Saints & Sinners

Genre: Sampler, Punk, Ska, Rockabilly, Swing

Land / Jahr: Deutschland 2009
Label: Wolverine Records (Soul Food)

Format: Audio-CD mit 21 Songs

Dass das umtriebige Independent Label Wolverine Records aus Düsseldorf zu den interessantesten Vertretern seiner Zunft zählt, stellen sie mal wieder in beeindruckender Art und Weise mit dem neuen Labelsampler „Saints & Sinners“ unter Beweis.

Nicht weniger als 21 ausgesuchte Bands aus den Bereichen Punk, Ska, Rockabilly und Swing sind darauf vertreten: Den Anfang bestreiten Strawberry Blondes, die eines der vier neuen Label-Signings sind. Melodisch-treibend und ein wenig an Rancid erinnernd, geht es zu Beginn schon mal gut los!
Mit Mike Zero geht es punkig weiter, während Out of Luck beste Rockabilly abliefern.
Passend zu den letzten Atemzügen des Sommers lassen die Rämouns die Beach Boys im Punkgewand wiederauferstehen.
Turbonegra zocken und rocken nicht minder lässig ihren Song runter.
Mit „Vampire Girls from outer Space“ von Rumble Club folgt dann definitiv einer meiner Lieblingssongs des Samplers!
Zu den neuen Bands bei Wolverine Records zählen auch Pipes and Pints, deren Album im Oktober erscheint und als europäische Version der Dropkick Murphys durchgehen.
Es folgt Francine und mit den Ripmen gibt es dann wieder eine volle Breitseite.
Solide geht es mit den Hybrid Children und Sewer Rats weiter, bevor Pinkspots & Der Hutklub mit „Ein wunderschöner Tag“ einen überraschend faszinierenden Songs abliefern.
Umso härter geht es dann mit Wyldfyre weiter. Dabei handelt es sich um die nächste neue Band bei Wolverine Records, bei denen Lutz von den V8 Wankers dabei ist. Ein erstes Album ist für Ende 2009 geplant und angesichts des gelungenen Rockabilly Sounds, darf man recht gespannt sein!
The Spook sind mit „Of Gods and Monsters“ vertreten und eigentlich immer gut.
Es folgen weitere gute Songs von Gutter Demons und The Booze Brothers, während Helldriver vor allem mit dem amüsanten Text vom gleichnamigen Album „Mädchen mit Motorsägen“ begeistern.
The Spookshow und Johnny Rocket klingen auch gut, bevor man mit The Clerks auch noch einen netten Ska-lastigen Beitrag zu hören bekommt.
Sarah Blackwood bietet dann noch einen runden wie gelungenen Abschluss.

Was soll man da noch groß sagen? Saints & Sinners bietet massig geile Bands und das zum unschlagbaren Preis einer Maxi-CD! Damit kann man nun wirklich nix falsch machen, wenn man auf coolen und lauten R’n’R Gitarren-Sound steht!

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