Kurz vor dem gelungenen
Paid in Black Vol.2 – A Tribute to Johnny Cash-Sampler ist bei
Wolverine Records auch ein neuer Labelsampler erschienen. Unter dem Namen
Saints & Sinners heizen nicht weniger als 21 Bands zum Maxi-CD Preis ein!

Titel:
Saints & SinnersGenre: Sampler, Punk, Ska, Rockabilly, Swing
Land / Jahr: Deutschland 2009
Label:
Wolverine Records (Soul Food)
Format: Audio-CD mit 21 Songs
Dass das umtriebige Independent Label
Wolverine Records aus Düsseldorf zu den interessantesten Vertretern seiner Zunft zählt, stellen sie mal wieder in beeindruckender Art und Weise mit dem neuen Labelsampler „
Saints & Sinners“ unter Beweis.
Nicht weniger als 21 ausgesuchte Bands aus den Bereichen Punk, Ska, Rockabilly und Swing sind darauf vertreten: Den Anfang bestreiten
Strawberry Blondes, die eines der vier neuen Label-Signings sind. Melodisch-treibend und ein wenig an Rancid erinnernd, geht es zu Beginn schon mal gut los!
Mit
Mike Zero geht es punkig weiter, während
Out of Luck beste Rockabilly abliefern.
Passend zu den letzten Atemzügen des Sommers lassen die
Rämouns die Beach Boys im Punkgewand wiederauferstehen.
Turbonegra zocken und rocken nicht minder lässig ihren Song runter.
Mit „Vampire Girls from outer Space“ von
Rumble Club folgt dann definitiv einer meiner Lieblingssongs des Samplers!
Zu den neuen Bands bei
Wolverine Records zählen auch
Pipes and Pints, deren Album im Oktober erscheint und als europäische Version der Dropkick Murphys durchgehen.
Es folgt
Francine und mit den
Ripmen gibt es dann wieder eine volle Breitseite.
Solide geht es mit den
Hybrid Children und
Sewer Rats weiter, bevor
Pinkspots & Der Hutklub mit „Ein wunderschöner Tag“ einen überraschend faszinierenden Songs abliefern.
Umso härter geht es dann mit
Wyldfyre weiter. Dabei handelt es sich um die nächste neue Band bei Wolverine Records, bei denen Lutz von den V8 Wankers dabei ist. Ein erstes Album ist für Ende 2009 geplant und angesichts des gelungenen Rockabilly Sounds, darf man recht gespannt sein!
The Spook sind mit „Of Gods and Monsters“ vertreten und eigentlich immer gut.
Es folgen weitere gute Songs von
Gutter Demons und
The Booze Brothers, während
Helldriver vor allem mit dem amüsanten Text vom gleichnamigen Album „Mädchen mit Motorsägen“ begeistern.
The Spookshow und
Johnny Rocket klingen auch gut, bevor man mit
The Clerks auch noch einen netten Ska-lastigen Beitrag zu hören bekommt.
Sarah Blackwood bietet dann noch einen runden wie gelungenen Abschluss.
Was soll man da noch groß sagen?
Saints & Sinners bietet massig geile Bands und das zum unschlagbaren Preis einer Maxi-CD! Damit kann man nun wirklich nix falsch machen, wenn man auf coolen und lauten R’n’R Gitarren-Sound steht!