Wolverine lässt nicht nur im Kino die Klauen springen!

Erstellt am 21. April 2009 Geschrieben von Redaktion
Wolverine zählt zweifellos zu den beliebtesten Superhelden aus dem Marvel Comic Universum. Das Raubein mit dem weichem Kern ist zugleich ein unverzichtbarer Teil der X-Men und kümmert sich herzlich wenig um die Konventionen seiner weichgespülten Helden-Kollegen.

Wolverine Origins - Panini ComicsSo lässt er sich selten eine Prügelei entgehen und keinesfalls ein Bier oder eine Zigarre. Doch im Comic wie im Kino ist eine Geschichte der Mutanten ohne den mit Adamantium-Klauen bewehrten Kämpen nahezu undenkbar. Allerdings umgekehrt schon, und so ist Wolverine ohne die X-Men in den Comics schon seit langem auch auf Solo-Pfaden unterwegs.

Im Blockbuster „X-Men Origins: Wolverine“ schickt Regisseur Gavin Hood den „Sexiest Man Alive“, Hugh Jackman, ab 30. April ebenfalls solo in ein wildes Leinwand-Abenteuer. Nun zumindest fast solo, denn so ganz ohne die X-Kollegen und vor allem –Feinde geht es natürlich nicht. Das ist auch in den Comics nicht anders und so bedienten sich die Macher der Leinwandadaption reichlich aus dem Fundus des gigantischen X-Men-Universums.

Dies ist seit dem Erstauftritt der X-Men im Jahr 1963 in vielerlei Hinsicht mehr als reichhaltig gewachsen und so wählte man vor allem aus den bisherigen Filmen noch nicht so bekannte Charaktere. Diese wurden jedoch nach den ersten Eindrücken und Bildern nicht nur großartig in Szene gesetzt, sondern auch noch großartig besetzt: Deadpool ist Ryan Reynolds (u.a. Blade Trinity), Lost-Star Dominic Monaghan ist Break und CSI-Schönheit Tahyna Tozzi wurde als Emma Frost gecastet.
Eine Liste, die sich auch noch mit weiteren Namen fortsetzen ließe, doch im Mittelpunkt des Ganzen steht natürlich Hugh Jackman. Mit seinen Klauen, und, wie es der Titel „Origins“ ahnen lässt, geht es im Film um die Frage nach der Herkunft des Helden…

Wolverine - Panini ComicsIn den Comics wurde die Herkunft des „Vielfraßes“ schon einige Male von verschiedenen Autoren und Künstlern erzählt, ergänzt und verändert. Auch einer der aktuellen Wolverine-Bände, Wolverine: Waffe X, nimmt sich der Herkunft des Mannes an, der eines Tages ohne Erinnerung in den kanadischen Wäldern erwacht, die Wut und Instinkte eines wilden Tieres hat, ein unzerstörbares Skelett aus Adamantium, mit ebensolchen, ausfahrbaren, Rasiermesser scharfen Klauen, sein Eigen nennt und eine unglaubliche Selbstheilungs-Fähigkeit (seine eigentliche Mutanten-Kraft) besitzt. Schon deswegen ist der Band für alle Fans und die Besucher, die mehr wissen wollen, eigentlich ein Muss als Ergänzung zum Kino-Film.

Und wer sich einmal der Faszination des raufenden, rauchenden, trinkfesten Helden hingegeben hat, der kann sich nicht mehr so leicht davon befreien und will mehr. In dieser Hinsicht bietet Panini Comics mit den aktuellen Wolverine-Comics „Wolverine: Ultimate Origins“ und „Wolverine: Logan“ natürlich noch einiges mehr.

Übrigens konnte sich auch Hugh Jackman seinem Alter Ego nicht mehr entziehen, nachdem dieser ihn einmal in den Fängen hatte. Denn nachdem das Wolverine-Projekt von den Geldgebern zwischenzeitlich infrage gestellt worden war, investierte der beliebte Schauspieler seine eigene Zeit (und angeblich auch eigenes Kapital) in die Fertigstellung des Films.
Entsprechend viel Herzblut dürfte also an der Umsetzung hängen und man darf auf Film wie Comics gespannt sein!

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