Josefine Mutzenbacher 5

Erstellt am 12. Oktober 2005 Geschrieben von Tom
Mit dem fünften Teil und dem Titel-Zusatz „Dauernd erregt - Erotische Männerträume“ verlässt man mit dem Charakter der Mutzenbacherin die historischen Gefilde und findet sie in Form einer unersättlichen Bordellchefin im München der 80ziger Jahre wieder.

Josefine Mutzenbacher 5 von Herzog VideoJosefine Mutzenbacher 5 ... wie sie heute wär

Genre: Porno, Klassiker, Serie

Land / Jahr: D 2005 (1983)
Laufzeit: ca. 82 Min.

Studio / Vertrieb: Herzog Video
Regie: Gunter Otto

Darsteller: Carmen Chevalier, Jaqueline Frank, Titus Sting, Willi Stenz, u.a.

Format: DVD, Pal 4:3, Codefree

Zugleich musste man für den fünften Teil der Josefine Mutzenbacher auch auf eine neue Hauptdarstellerin zurückgreifen, die sich in Carmen Chevalier fand. Die spielte dann zwar auch noch im sechsten Teil mit, ist aber trotz allem kein adäquater Ersatz für Sandra Nova, geschweige denn für Patrica Rhomberg. Aber gut, ihre Sache macht sie nicht schlecht, vor allem was die Kino-Szene zu Beginn angeht, doch der Reihe nach.

Los geht es Josefine Mutzenbacher 5 ... wie sie heute wär nämlich erst mal mit einer ausgiebigen Autofahrt durch München, wo sich Josefine an diversen Locations selbst im klassischen Mutzenbacher-Outfit sieht. Von diesen Illusionen leicht verwirrt, setzt sie dennoch unbeirrt ihren Weg zu einem Pornokino fort. Während die Kassiererin sich schon mit den ersten lüsternen Kunden rumschlagen muss, setzt sich Josefine gleich zwischen die geilen Besucher und fängt an zu masturbieren. Die ersten Herren lassen sich da nicht lange bitten, und so legt Josefine einen Dreier auf dem Kinosessel hin. Derweil vergnügt sich die Kassierin mit einem Besucher, der es auch gleich im Anschluss mit Josefine treibt. Von den sexuellen Fertigkeiten des blonden Hengstes angetan, entschließt sie sich den Burschen mit in ihr Bordell zu nehmen, während ihr Chauffeur es auch noch mal schnell mit der blonden Kassiererin treibt.
Auf dem Weg zu dem Bordell oder wie Josefine es vornehm ausdrückt, „Pension für sexmüde Ehemänner“, gibt es eine kleine Natursekt-Einlage im Freien zu beobachten, bevor sie es mit dem Typen noch mal auf dem fahrenden Auto treibt. Das hat schon einen gewissen Unterhaltungswert und führt prompt dazu, dass ein vorbeikommender Autofahrer vor einen Baum fährt.
Im Bordell angekommen wird man schnell Zeuge, wie die sexmüden Ehemänner dank des weiblichen Personals und in diversen Übungseinheiten (Paar, Dreier, Gruppensex) wieder auf Touren gebracht werden. Selbstverständlich, dass da auch Josefine keine Gelegenheit auslässt und mal gerne helfend eingreift.
Der fünfte Teil endet dann mit einem kleinen Gruppensex-Gelage, an dessen Ende man sich noch eine Szene aus einem Porno auf Video ansieht.

Das Bild und Ton des fünften Teils ist ganz ordentlich und als kleines Schmankerl, gibt es noch eine Galerie mit Bildern, die während der Dreharbeiten entstanden sind. Leider hat man ja damals noch nicht dran gedacht, Backstage-Material anzulegen. Im Übrigen hat man für den DVD-Release das Cover ein wenig aufgefrischt.
Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen, Regie führte Gunter Otto und die Produktion an sich ist ganz okay.

Fans der ersten vier Teile könnten jedoch unter Umständen etwas enttäuscht sein, was aus ihrer geliebten Mutzenbacherin geworden ist, da der Charakter ohne den historischen Bezug und Darstellung durch Sandra Nova doch einiges an Charme, Glanz und Gloria einbüßt.
Wer aber generell auf deutsche Porno-Klassiker aus den 80er Jahren steht, sollte hier auf jeden Fall einen Blick drauf werfen.


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