Während man sich eigentlich auch bei Hustler Europe über den bisherigen und friedlichen Verlauf der Fußball EM freut, so sorgte doch unlängst eine Meldung in der Schweizer Lokalpresse für erhebliche Verwunderung in der europäischen Hustler Zentrale.

Wie bei 20 Minuten und im Lokalteil Bern online zu lesen war, stößt die am Wochenende anstehende Hustler-Party im Berner Wankdorf-Club offenbar auf wenig Gegenliebe bei einigen Berner Lokalpolitikern. Denn während sich ein Großteil der Berner Männer und Frauen, in diesem Monat nicht nur über die Fußball-EM in der eigenen Stadt, sondern auch auf eine tolle Partynacht freuen können, sieht dies insbesondere der Berner EDU-Stadtrat Beat Gubser völlig anders.
Zitat „Wir lehnen solche Ver­anstaltungen und die entsprechenden Plakate in der Stadt grundsätzlich ab und würden es natürlich begrüßen, wenn der Event ab­gesagt würde. Rechtlich da­gegen vorzugehen wäre aber sehr schwierig“.

Hustler Fashion Party Allerdings fragt man sich seitens Hustler Europes, warum Herr Gubser eine „solche Veranstaltung grundsätzlich ablehnt“? Denn wie dem Artikel bei 20 Minuten zu entnehmen ist, war wohl allein schon der Name Hustler, in Verbindung mit einer Party und tanzenden Models, sowie den in der Stadt ausgehängten Plakaten, Anlass zur öffentlichen Forderung die Veranstaltung am liebsten abzusagen.

Seitens Hustler Europe kann man der Aussage Matthias Hoyers vom Wankdorf-Club nur beipflichten, dass der „Dresscode ein knapper Bikini ist, der die entscheidenden Stellen bedeckt“.
Dem entsprechend geht es bei den Partys auch nicht um Sex, sondern um eine sexy Partynight, bei der die sogenannten „Mainstream“-Produkte des amerikanischen Unterhaltungsgiganten im Adult Entertainment im Mittelpunkt stehen, so Helen Clyne, Geschäftsführerin bei Hustler Europe und führt weiter aus: „Es geht bei den Hustler Fashion-Partys, die wir seit 2007 erfolgreich und europaweit veranstalten, schlicht und ergreifend darum, den Besuchern neben einer aufregenden Party, unsere Apparel-Kollektionen und Artikel zu präsentieren. Es geht einfach nur um eine Party mit in dessen Mittelpunkt die Musik und Mode von Hustler steht. Und wenn unsere Sachen von hübschen weiblichen Models präsentiert werden, kann ich daran nichts anstößig finden.“

Auch Jeff Hawkins, CEO von Hustler Europe und seit 30 Jahren für Hustler tätig, fühlte sich bei der Meldung eher an die frühen Zeiten und Kämpfe des legendären Firmengründers Larry Flynt erinnert: „Ich dachte eigentlich immer, dass wir Amerikaner diesbezüglich Prüde sind und war sehr erstaunt, dass eine unserer Partys so ein Echo hervor ruft. Aber wahrscheinlich liegt es ganz einfach daran, dass Herr Gubser noch nie auf einer Hustler Fashion-Party war. Ich lade ihn daher ganz herzlich zur Party ein, damit er sich persönlich davon überzeugen kann, was passiert, genauer gesagt, was nicht passiert. Wir haben bei den bisherigen Partys, allesamt in bekannten Locations, teilweise mehr als 2.000 Besucher gehabt, von denen nahezu die Hälfte weiblich war. So sündhaft kann es also nicht sein, zumal die Clubs und Diskotheken sehr darauf achten, dass beim Einlass und je nach Land, das Mindestalter der Besucher von 18 beziehungsweise 21 Jahren eingehalten wird.

Patrik Stöckli, der als der Larry Flynt der Schweiz gilt und mit dem Erotikmarkt.ch eine der größten Erotikketten der Schweiz betreibt, brachte es auf den Punkt und sagte dazu nur: „Typisch EDU. Heute ist so ein kleinkariertes Denken nicht mehr angebracht.“

Wie Hustler Europe weiter mitteilte, ist bereits eine Einladung an Herr Gubser versendet worden.

Der Artikel ist bei 20 Minuten unter: http://www.20min.ch/news/bern/story/11769469 , sowie eine weitere Forderung von Herrn Gubser unter: http://www.livenet.ch/www/index.php/D/article/196/42052/ nachzulesen.

Ein Video von der letzten Hustler-Party im Starclub Mainz gibt es bei Myspace zu sehen und weitere Informationen zu den Hustler-Partys unter: www.hustlerparty.de

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