„Conjoined“ (Girlfriends Films) zeigt das Sex-Leben „Siamesischer“ Zwillinge

Girlfriends Films logoMit „Conjoined“ veröffentlicht Girlfriends Films heute in den USA einen neuen Erotik Film von Adult Regisseur B. Skow auf DVD, der mit seiner außergewöhnlichen Thematik durchaus zu überraschen weiß. Und die ist dermaßen ausgefallen, dass es sich selbst die HuffingtonPost.com nicht nehmen ließ ausführlich über „Conjoined“ zu berichten.

So erzählt B. Skow in „Conjoined” die Geschichte von siamesischen Zwillingen, gespielt von Mischa Brooks und Rilynn Rae, die an der Hüfte miteinander verbunden sind. Angesichts dieser Ausgangssituation dürften selbst eingefleischte Porno-Fans und Kenner des Erotikfilm-Genres überrascht sein.

Dachte man doch in den letzten Jahren, dass es eigentlich so gut wie keine Sex-Fantasie oder Paar-Kombination mehr geben könnte, die man bis dato noch nicht exzessiv für das Genre des Erotik-Films ausgeschlachtet hätte…aber „Conjoined“ beweist offensichtlich, dass dem, angesichts dieser „verspielten“ siamesischen Zwillingen, nicht so ist.

Wie von Girlfriends Films zu erfahren war, beginnt die Geschichte der siamesischen Zwillinge damit, dass sie zwangsläufig alles miteinander gemeinsam machen und auch teilen müssen. Mit dem Erwachen ihrer sexuellen Lust, entdecket eine der Schwestern ihre lesbische Neigung, was zu neuen Schwierigkeiten führt, die von der reinen Beziehungsebene bis zum Sex reichen, wenn die Schwester permanent dabei ist.

Conjoined Girlfriends Films DVD CoverDies führt in letzter Konsequenz auch zu der Überlegung der Schwestern, wie das Leben wohl wäre, wenn man getrennt wäre. Ein Gedanke, der in der Tat gefährlich wird und der Spruch, dass Liebe einen förmlich „zerreißen“ kann, bekommt damit in „Conjoined“ eine ganz neue Bedeutung.

Neben Mischa Brooks und Rilynn Rae in den Hauptrollen als siamesische Zwillinge sind in weiteren Rollen noch Chloe Foster, Jay Taylor, Odile und Sinn Sage zu sehen, was insgesamt vier Sex-Szenen führt, die man laut Girlfriend Films gesehen haben sollte.

B. Skow selbst verriet in einem Interview, dass ihn ein reales YouTube-Video über zwei siamesische Zwillinge zu „Conjoined“ inspiriert habe. Dabei habe ihm neben der permanenten Verbundenheit vor allem auch der physische Gegensatz der Zwillinge in dem Video, die eine klein und dünn, die andere groß und übergewichtig, u weiteren Gedankenspielen angeregt.
So entwickelte sich die Idee, was wohl passiert, wenn zwei unterschiedliche Menschen sich auch in ihrer sexuellen Dynamik voneinander unterscheiden, aber dauerhaft miteinander verbunden sind. Was wenn sich die eine verliebt und getrennt werden will? Und ob und wann würde die andere eifersüchtig werden, da sie ja schließlich alles mitbekommt und spürt, führte B. Skow weiter aus.
Dabei stellte er abschließend klar, dass er mit „Conjoined“ keineswegs als Zirkus-Show ansieht und es durchaus dramatischer als üblicherweise in einem Pornofilm zugeht. Eine Feststellung, die sich unter anderem auch an dem tragischen Finale festmachen lässt.

Girlfriends Films stellt mit „Conjoined“ erneut seine Reputation für nicht alltägliche und aufregende Ideen unter Beweis. So ragten bereits diverse Girlfriends Films aus der breiten Masse hervor und nahmen sich spezieller Themen an, die ansonsten im Genre des Erotik Films mehr als Nischenthemen sind. Dazu zählen unter anderem die Darstellung einer sexuell aktiven aber querschnittsgelähmten Frau („Poor Little Shyla“), einer Blinden („Daddy’s Girl“) oder dem Leiden an Geschlechtlicher Dysphorie („Road Queen“) ohne dabei zwangsläufig in Exploitation-Gefilde abzudriften.

Trotz der relativ kurzen Drehzeit und Problemen beim Dreh mit der Körperprothese wurde auch „Conjoined“ mit 3 Sony XDCAM Kameras in 16:9 Widescreen Full HD gefilmt. Die DVD enthält zudem noch eine Foto-Galerie sowie weitere Trailer von Girlfriends Films Filmen.

Conjoined Girlfriends Films Screenshot