Heisse Feigen

Erstellt am 27. August 2003 Geschrieben von Tom
Mit Heisse Feigen ist er nun endlich auf DVD wiederveröffentlicht worden! Wer? Na, einer der deutschen Pornofilm-Klassiker aus den 70er Jahren und ohne Zweifel einer meiner absoluten Lieblings-Pornos. Auch wenn ich damals altersbedingt noch nicht in den Genuss eines Kinobesuchs kommen konnte, wurde mir doch von fachkundiger Seite versichert, dass Heisse Feigen mit großem Erfolg in den einschlägigen Kinos lief.

Heisse Feigen DVD CoverHeisse Feigen

Genre: Pornofilm, Klassiker

Land / Jahr: Deutschland 1978
Laufzeit: ? Minuten

Studio: Herzog Video
Regie: Gunter Otto

Cast: Anne Anderson, u.a.

Format: DVD / VHS, PAL 4:3, Dolby Digital Stereo, Codefree

Nachdem man im Lauf der Jahre dieses Werk bereits verloren glaubte, entdeckte man kürzlich das Filmmaterial in einem Archiv wieder und machte sich umgehend an die Restaurierung des Werks. Bild und Ton können sich angesichts des Alters und der Umstände durchaus sehen lassen und trügen den Film-Genuss nur unwesentlich. Als kleine Entschädigung gibt es dafür allerdings noch die gleichfalls komplett restaurierte französische Tonspur als Bonus dazu.

Neben den geil in Szene gesetzten Hardcore-Szenen und Darstellern überzeugt vor allem die Story von Heisse Feigen, in deren Mittelpunkt die junge, hübsche Mirja (Anne Anderson) steht.
Der blonde Engel wird von ihrem Freund zu einem Besuch bei Bekannten überredet, was sich allerdings als frivole Gruppensexveranstaltung unter dem Titel „Club der Freizügigen“ offenbart. Geschockt und verärgert drängt Mirja ihren Freund Joe dazu die Party zu verlassen, während der Zuschauer sich noch weiter an zwei Paaren erfreuen darf. Die legen sich mächtig ins Zeug und präsentieren wohl einen der geilsten Blowjobs und Abspritzer der damaligen Ära, der noch gelungen mit Zeitlupen-Effekten versehen ist. Ja, das waren noch Zeiten, wo Film gleich Film war ...

Währenddessen überredet Mirja ihren Freund zu einem Quickie im nahegelegen Waldstück, um ihn über die entgangenen Party-Freuden hinweg zu trösten. Doch so schön und schnell der Quickie auch war, endet der Akt mit einem Streit und Joe lässt Mirja einfach im Wald zurück.
In ihrer Panik verirrt sich Mirja im Wald und entdeckt schließlich ein abgelegenes Haus. Dort findet sie bei einem aufgeschlossenen Ehepaar Trost und Zuversicht. Doch vor allem lernt sie die Freuden lesbischer Liebe und eines Dreier kennen.

Und während sich Mirja fröhlich durch die Nacht liebt, lernen wir an anderer Stelle ihre Freundin Gaby kennen und erhalten einen Einblick in die heißen Exzesse des damaligen Disco-Nachtlebens. Und die Ereignisse um Gabys Discobesuch haben es in sich: Ein spritziger Handjob auf der Tanzfläche und flotte Nummer auf dem Tresen sind nur einige der Höhepunkte, von anschließenden flotten Dreiern daheim mal ganz abgesehen. Lang leben die 70ties!

Am nächsten Tag treffen sich Gaby und Mirja und tauschen sich beim Shopping über die geilen Ereignisse der vergangenen Nacht aus. Zufälligerweise treffen sie auch noch auf Rosie, bei der Mirja zuvor Liebe und Unterschlupf, und man verabredet sich kurzerhand zu einem heißen Lesben-Dreier bei Mirja. Der wird jedoch schnell durch einen Anruf von Joe unterbrochen, der sich bei Mirja entschuldigt und zum versöhnlichen Stelldichein lädt.

Mit Heisse Feigen präsentiert Herzog Video erneut ein Meisterwerk des deutschen pornografischen Films, den sich weder Sammler noch Spielfilm-Liebhaber entgehen lassen sollten. Absolutes Pflicht-Programm!!!



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