Ravers Lust“ protzt auf dem deutschen Cover mit kolportagetaften Slogans a la „So treiben es die Raver“ und „Der schonungslose Report über das Liebesleben einer ganzen Generation“ und verheißt einen intimen Einblick in das Club- und vor allem Liebesleben der amerikanischen Techno-Szene. Doch um es vorweg zu nehmen, beschränkt sich das „Liebesleben einer ganzen Generation“ letzten Endes nur auf die Geschichte des ehemaligen Paares Rebecca Rave (Chandler) und DJ Johnny Lee (Dillon Day).

Ravers Lust VHS CoverRavers Lust
„All the Rave“

Genre: Hardcore, Erotik, Sex

Land / Jahr: USA 2001 (D 2002)
Laufzeit: ca. 105 Minuten

Studio / Vertrieb: Ultimate Video (Love Video)
Regie: Nicholas Steele

Darsteller: Chandler, Kelsey, Amber Michaels, Evan Stone, Dillon Day, Dale DaBone, u.a.

Format: VHS
Extras: –

Zur Story von „Ravers Lust“: Das prüde Landei Rebecca kommt in die Großstadt und hegt die Vision aller kleinen Mädchen, nämlich eines Tages eine große und bekannte Tänzerin zu werden. Dieser Traum scheint sich nach ihrem Eintreffen im Trance Club schneller zu erfüllen, als sie es selbst wahr haben will.
Denn schon nach kurzer Zeit erregt sie das Interesse des DJ’s und Produzenten Johnny Lee, der sich auf der Stelle in sie verliebt und prompt abseits der Tanzfläche vögelt.

Doch wie das Leben und Liebe so spielt, währt das Glück der beiden nur kurz. Nachdem Johnny Lee die angehende Tänzerin Rebecca zum DJ Star Rebecca Rave aufgebaut hat, trennt sie sich von ihm und Johnny Lees Macho-Ego ist am Boden zerstört.
Vor allem als Rebecca dann noch in seinem Stamm-Club auflegt und mit ihrem Hit „Sex Groove“ die Charts stürmt. Ausschließlich Johnnys neue Freundin Wanda (Kelsey) schafft es ihn mit oralen und analen Einlagen kurzfristig von seinen Rachegelüsten abzulenken.

Doch Rebeccas Erfolg scheint ihr vergönnt zu sein als sie es mit ihre coolen Vibes schafft, bei der „Sexy Rave Night“ die anwesenden Raver zum Gruppensex zu animieren.
In weiteren Nebenrollen sind in „Ravers Lust“ übrigens noch Holly Hollywood und Brittany Blue zu bewundern.

Über die Authentizität des Raver-Sexlebens braucht man in „Ravers Lust“ wohl nicht streiten, denn das ist hier zu ami-like und leider viel zu klischeehaft von Nicholas Steele in Szene gesetzt worden. Sieht man jedoch davon ab, verbleibt eine sehr gute Hardcore-Produktion, die hinsichtlich der geradlinigen Story und der teils sehr gelungenen Kameraeinstellungen zu Recht begeistern kann.

Auch seitens der Erotik-Darsteller kann man nur von überzeugenden Leistungen sprechen und wer zudem neben einer Spielfilmhandlung noch auf OV und AV steht, kommt um „Ravers Lust“ nicht herum.
Ach ja, die Musik in „Ravers Lust“ ist dem Thema übrigens ausnahmsweise gelungen angepasst und bemerkenswert gut.

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