Batman XXX: A Porn Parody

Batman XXX: A Porn Parody“ ist die neuste Porno-Parodie von Axel Braun, die er diesmal nicht für Hustler, sondern für Vivid umgesetzt hat. Zugleich eröffnet Vivid damit sein neues Sublabel für erotische Superhelden-Parodien unter dem Namen „Vivid-Superhero“.

Batman XXX: A Porn Parody Cover BildBatman XXX: A Porn Parody

Genre: Hardcore, Erotik, Sex, Film, Parodie

Land / Jahr: USA 2010
Laufzeit: ca. 120 Minuten

Studio / Vertrieb: Vivid
Regie: Axel Braun

Darsteller: Kimberly Kane, Evan Stone, Alexis Texas, Dale DaBone, Andy San Dimas, Syren Sexton, Randy Spears, Lexi Belle, James Deen, Tori Black

Format: DVD, PAL 16:9, DD 2.0 (engl.), Codefree
Extras: Behind the scenes (35 Min.), Previews, Casting, Photo Gallery, Trailer, Non Sex Feature (26 Min.)

Zugeben, die Erwartungen nach dem beeindruckenden Trailer und allen Ankündigungen im Vorfeld der Produktion von Batman XXX, waren wohl nicht nur bei mir sehr hoch. Erfüllt wurden sie jedoch zumindest bei mir nur zum Teil und der Reihe nach.

Batman XXX: A Porn Parody ist eine Parodie auf die 60er Jahre TV-Serie, die mit ihrem starken Comicbezug schon selbst einer Parodie gleich kam. In Anbetracht dessen hätte sich Alex Braun wohl keine bessere Vorlage aussuchen können, um sich in diesem Jahr mit Batman XXX: A Porn Parody abermals im Porno-Olymp zu verewigen und den Angriff auf Platz 1 der „Sitcum“-Regisseure zu starten. Und ich wage mal die wenig kühne Prognose, dass dieser Film im Herbst mit etlichen Awards ausgezeichnet wird.

Als dynamisches Duo treten in „Batman XXX: A Porn ParodyDale DaBone (Batman) und James Deen (Robin) an. Die Story ist leider schnell erzählt, was sich auch in der Non-Sex Version (als DVD-Extra enthalten) widerspiegelt. Gerade mal 26 von 120 Minuten betragen die Dialogparts inklusive der Teaser-Sequenzen zu den Hardcore-Szenen.

So handelt die schlichte Storyline davon, wie der Riddler (Evan Stone) Bruce Waynes Verlobte kidnappt und Commissioner Gordon Batman und Robin mit der Rettung beauftragt. Als Batman in eine Falle gerät, obliegt es nun der Verantwortung von Robin und Batgirl, die beiden zu retten.
Schnell entdecken sie, dass der Joker (Randy Spears) und Catwoman (Tori Black) hinter der Entführung stecken. Mit einem teuflischen Plan wollen sie das Dynamische Duo ein für alle mal vernichten. Aber wird es ihnen auch gelingen?

Damit kommen wir nun zu den Hardcore-Szenen in „Batman XXX: A Porn Parody“, derer es fünf an der Zahl gibt. Die erste Nummer bestreiten Kimberly Kane und Evan Stone in einer Gefängniszelle. Kimberly Kane hinterlässt als Batmans Verlobte einen starken Eindruck und sieht in ihrem Retro-Look nicht nur zeitgemäß, sondern auch noch verdammt sexy aus. Der Blowjob ist nicht weniger gut, auch wenn die Zellenkulisse dabei bedenklich wackelt. Evan Stone als Riddler spielt dagegen mal wieder sein typisches Overacting noch extremer aus als sonst. Das nervt zwar, aber sei’s drum. Die Sex-Szene geht insgesamt vollkommen okay und nach einer Analeinlage, endet die Szene mit einem Cumshot auf Kimberlys Busen.

Alexis Texas
und Dale DaBone bestreiten in einem Nachtklub die nächste Szene: Kurzum, die beiden fahren einiges an Action auf und begeistern durchweg, was mit einem Abspritzer in Alexis Mund und Sperma-Spielereien einen gelungenen Abschluss findet.

Syren, Andy San Dimas und Randy Spears finden sich zu dritt in der dritten Sexszene wieder. Passender geht es wohl kaum …. Aber auch diese Nummer weiß zu gefallen und bietet einen soliden Dreier, der alle gängigen Stellungen bietet.

Lexi Belle und James Deen sind im Anschluss an der Reihe, bevor es am Ende von „Batman XXX: A Porn Parody“ zum großen Finale kommt. Batman und Robin bedanken sich bei Catwoman für ihre Hilfe mit einem fulminanten Doppelakt, der es in sich hat.

Vivid Superhero No.1: Batman XXX – A Porn Parody

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass in „Batman XXX: A Porn Parody“ die Kostüme Top sind und insbesondere Lexi Belle als Batgirl einfach toll aussieht. Ein eigener Batgirl-Film für sie wäre da fast schon wünschenswert! Am besten noch mit Catwoman als Gegnerin.
Ansonsten kann man das Comeback von Dale DaBone als äußerst gelungen bezeichnen. Man kann sich als Zuschauer nur glücklich schätzen, dass Axel Braun ihn, und nicht wie ursprünglich vorgesehen Nick Manning, genommen hat. Die Hintergründe dazu finden sich übrigens im Bonusmaterial wieder. Nichtsdestotrotz spielt ihn James Deen fast schon lässig an die Wand, während Randy Spears trotz einiger guter Momente sein schauspielerisches Talent kaum zeigen kann.

Die Bildqualität der Produktion ist für HD-Verhältnisse noch gut, was man von den sehr leisen Dialogen und extrem lauten Comic-Effekten in „Batman XXX: A Porn Parody“ nicht behaupten kann.
Schade ist ebenfalls die Tatsache, dass das Batmobile nur einmal zu sehen ist. Dabei handelt es sich um die gleiche Sequenz wie im Trailer und einzige Außenaufnahme.
Nicht weniger vermisst man einige der angekündigten prominenten Gastdarsteller, wenngleich Ron Jeremy in einem äußerst guten Gag zu sehen ist.

Als Parodie und nach filmischen Gesichtspunkten enttäuscht „Batman XXX: A Porn Parody“ daher doch ein wenig, zählt aber immer noch zu den besseren Vertretern des Genres: Denn Batman XXX spielt seine Stärken umso mehr in den Bereichen Kostüme, Darsteller und Sex voll aus, sodass sich sicherlich viele Fans an dieser Produktion von Axel Braun erfreuen werden! Die nächsten „Vivid-Superheros“ können also kommen!