Dark Angels

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Wer sich schon für James Avalons Vampirstreifen „Les Vampyres“ begeistern konnte, aber wem dort Action und vor allem Blut fehlte, ist bei „Dark Angels“ von Newcomer Nic Andrews bestens aufgehoben.

Dark Angels DVD CoverDark Angels (Top-Titel)

Genre: Hardcore, Erotik, Spielfilm

Land / Jahr: USA 2000 (D 2001)
Laufzeit: ca. 118 Minuten

Studio / Vertrieb: Digital Sin / New Sensations
Regie: Nic Andrews

Darsteller: Sydnee Steele, Jewel De’Nyle, April Flowers, Dillon Day, Evan Stone, Mike Horner, u.a.

Format: DVD
Extras: siehe Text

Nic Andrews eröffnet den Todesreigen seiner weiblichen Vampire in „Dark Angels“ mit einer fulminanten Disco-Sequenz, die stark an ein Rip-Off von „Blade“ erinnert, wie so manch andere Szenen im Film, die stilistisch eher von „The Crow“ inspiriert scheinen.

Die eigentliche Geschichte von „Dark Angels“ verläuft dann aber nicht weniger impulsiv. So beißt ein weiblicher Vampir ihrem männlichen Opfer (Erik Everhard), nach dessen fulminanten Cumshot in ihr Gesicht, derart kräftig in die Genitalien, dass das Blut nur so spritzt.
Der Blutgehalt in „Dark Angels“ bleibt übrigens während des gesamten Films recht hoch, wodurch man nach vollzogenem Geschlechtsakt übrigens meist mehr Blut als Sperma-bedeckte Frauengesichter sieht. Die dazugehörigen Leichen natürlich auch.

Aber um auf die Story von „Dark Angels“ zurückzukommen: Jewel D’Nyle wird Zeugin einer Vampirattacke von Vampirchefin Sydnee Steele, die sich gerade in Sachen Sperma und Blut an einem Opfer (Mike Horner) vergeht und der kurze Zeit später, trotz Polizeischutzes dasselbe Schicksal widerfährt. Nachdem sie dann in der Leichenhalle wiedererwacht, schwingt sie sich nach heißem Sex mit dem Pathologen auf, den Vampirhort aufzusuchen und alle zu vernichten.
Das furiose Finale in „Dark Angels“ endet in einem heißen Kampf, in dessen Verlauf sich Sydnee Steele auch noch in ein Monster verwandelt.

„Dark Angels“: Sperma, Blut und FX a la Hollywood

Auch wenn „Dark Angels“ hinsichtlich seiner Handlung nicht gerade innovativ erscheint, liefert Nic Andrews hier einen wirklich ordentlichen Film mit sehr gut inszenierten Dialog- und Hardcore-Szenen ab. Das Resultat kann sich im Adult Filmbereich mehr als sehen lassen und muss keineswegs den Vergleich mit anderen Hollywood B-Movies scheuen.
Denn nicht zuletzt überzeugen auch die sehenswerten Special FX a la „Matrix“ und der gelungene Score von Inversion 89, sowie die durchweg guten Leistungen der Hardcore-Darsteller in den Dialog- wie Sex-Szenen.

Dark Angels“ ist ein rundherum fantastisches Werk, was auch für die DVD gilt. Neben der umfangreichen Film-DVD gibt es noch eine Bonus-DVD, die alles bietet, was nur erdenklich scheint: Von umfangreichen Galerien, missglückten Szenen, Drehbuch, Pressematerial, drei verschiedenen Audiokommentaren, etc. Müßig zu erwähnen, dass Bild und Ton der DVD gleichermaßen „over the top“ sind!

Dark Angels“ muss man nicht nur als Pornofan einfach gesehen haben!